Freiberufliche Tätigkeit weiter beliebt

Die freiberufliche Tätigkeit erfreut sich in Deutschland weiter zunehmender Beliebtheit. Das Institut für freie Berufe an der Universität Erlangen-Nürnberg erfasst die Anzahl der freiberuflich Tätigen laufend. Fakt ist, freiberufliche Tätigkeit nimmt in Deutschland weiter zu. Begründet wird dies mit dem Dienstleistungscharakter als per se wachsendem Sektor, für den die Unabhängigkeit sowie persönliche Expertise des Unternehmers (wesentliche Voraussetzungen für eine freiberufliche Tätigkeit) meist Grundlage sind.

Vorteile für Freiberufler

Als Freiberufler hat man auch einige Vorteile gegenüber Gewerbetreibenden. Steuerlich fallen sowohl die gewerbliche wie die freiberufliche Tätigkeit unter Selbständigkeit. So muss man bei freiberuflicher Tätigkeit keine Gewerbesteuer bezahlen, keine Gewerbeanmeldung (Anruf beim Finanzamt genügt), kann ggf. eine vereinfachte Buchführung nach § 4 Abs. 3 EStG (Einnahme-Überschuss-Rechnung) führen und kann leichter Ansparabschreibungen bilden.
Aktuell sind 25,3 % aller Selbständigen Freiberufler, 2008 waren es 24,1 %. Der „Rest“ sind demnach Gewerbetreibende.

Freiberufliche Tätigkeit in Zahlen

Im Vergleich zu 2008 ist bis jetzt die Zahl der Freiberufler um knapp 5 % auf 1.053.000 Personen gestiegen. Die Freien Berufe basieren grundsätzlich auf vier Säulen:

Rechts-, wirtschafts-, steuerberatendene Berufe

  • 2009: 289.000
  • 2008: 272.000

Freie Heilberufe

  • 2009: 322.000
  • 2008: 311.000

Technisch-naturwissenschaftliche Berufe

  • 2009: 185.000
  • 2008: 177.000

Freie Kulturberufe

  • 2009: 257.000
  • 2008: 243.000

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